Land in Sicht ist eine Lesereihe für junge Literatur in Köln. Monatlich lesen drei bis vier AutorInnen im Café Fleur in der Lindenstraße 10. Präsentiert werden literarische Texte aller Art, ob Lyrik, Prosa, dramatische Texte oder literarische Essays. Die Lesenden stellen sich aus zwei Gruppen zusammen: Einerseits wollen wir jungen AutorInnen aus der Region eine Bühne bieten und als Treffpunkt für junge Schreibende und Literaturinteressierte dienen. Jeder kann uns Texte zuschicken. Wer sich bei der redaktionellen Sichtung durchsetzt, wird von uns eingeladen. Andererseits möchten wir junge AutorInnen, die bereits auf sich aufmerksam gemacht haben, nach Köln einladen, um so den Austausch anzuregen.

Redaktion: Mario Frank, Kevin Kader, André Patten, Lea Sauer, Melissa Steinsiek-Moßmeier, Tabea Venrath

Ehemalige: Charlotte Dresen, Franziska Haag, Lara Schmitz, Jenny Weiß

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Die HÖRSPIELWIESE KÖLN lädt im Juli zum Hörspielhören ein.

Vom 16. bis 18. August 2019 findet im Leo-Amann-Park in Ehrenfeld zum zweiten Mal die HÖRSPIELWIESE KÖLN statt. Das dreitägige Hörspielfestival präsentiert dem Publikum eine Auswahl aus Kinderhörspielen, Klassikern, Live-Hörspielen und Klangkunst. Der Eintritt ist frei.

Wir wollen das Hörspiel in den Kölner Stadtraum bringen — mit all seinen Facetten. Am Festivalwochenende können es sich Hörspielfans auf der Wiese am Bürgerzentrum Ehrenfeld gemütlich machen, um gemeinsam unterschiedlichen Geschichten und Klangkunstwerken zu lauschen.

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AUFTAKT ist ein Festival für szenische Texte, das dieses Jahr vom 22. bis 25. Mai in Köln stattfindet. Die NRW-weite Theaterinitiative CHEERS FOR FEARS und die Kölner Literaturreihe LAND IN SICHT haben sich zusammengetan und ein dreitägiges Festival rund um den szenischen Text entwickelt. Studierende der darstellenden Künste, Schauspielstudierende, SprecherInnen und junge Schreibende kommen in Köln zusammen, um gemeinsam an neuen Texten zu arbeiten und sie abschließend in der Tanzfaktur Köln zu präsentieren.

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Menschenrechte in Zeiten der Digitalisierung

Wie steht es um die Menschenrechte in Zeiten der Digitalisierung? Das haben sich ukrainische Illustrator*innen und deutsche Autor*innen während des Projektes "Face to face: Menschenrechte im digitalen Zeitalter" gefragt. Über zwei Monate beschäftigten sie sich mit Menschenrechtsverletzungen, sozialer Ungleichheit und dem Einfluss der Digitalisierung auf die Gesellschaften in der Ukraine und Deutschland. Das Ergebnis: Die Durchsetzbarkeit und Akzeptanz der Menschenrechte ist in beiden Ländern auf ähnliche Weise bedroht. Diskriminierung von Migrant*innen und Minderheiten, neue Formen der Zensur im digitalen Bereich und das Recht auf Arbeit sind nur einige der Themen, mit denen sich die Illustrator*innen von Pictoric und die Autor*innen von LAND IN SICHT und null22eins in Grafiken und Erzählungen auseinander gesetzt haben. Entstanden ist neben einer Ausstellung auch eine Print-Publikation, die auf der Projekt-Webseite als eBook zum kostenlosen Download zur Verfügung steht.

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Förderpreis der Kölner Literaturtage

Download Ausschreibung 2021

Im Rahmen der Kölner Literaturtage und in Kooperation mit dem Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller vergibt LAND IN SICHT seit 2018 einen Förderpreis für Literatur. Bewerben können sich Autor*innen jeden Alters, die am Anfang ihrer literarischen Laufbahn stehen.

Gewinner*innen im Jahr 2020 mit dem Motto "Ich bin online, also bin ich - aber wem gehört das Netz?"

1. Preis: Samy Challah
2. Preis: Lisa Polster
3. Preis: Carla Kaspari

Weitere Finalist*innen im Jahr 2020 waren: Jana Carina Niedert, Jonas Linnebank

Gewinner*innen im Jahr 2019 mit dem Motto "Klassenlos"

1. Preis: Sehnaz Müldür
2. Preis: Lynn Takeo Musiol
3. Preis: Christopher Schübel

Weitere Finalist*innen im Jahr 2019 waren: Julia Fass, David Gruber

Gewinner*innen im Jahr 2018 mit dem Motto "Ausbrechen"

1. Preis: Laetizia Praiss
2. Preis: Mohamed Fezazi
3. Preis: Katharina Singh

Weitere Finalist*innen im Jahr 2018 waren: Sascha Klein, Jill Schuchardt

Kölner Literaturclips

In fünf Minuten Kölner Autor*innen kennenlernen. Die Kölner Literaturclips versammeln Autor*innen aus unterschiedlichen literarischen Genres und stellen sie und ihre Arbeiten in kurzen Videos vor. Immer fünf Minuten, immer ein Gesicht.

Die Kölner Literaturclips sind eine Initiative des Kölner Literaturhauses und des LAND IN SICHT e.V. die anlässlich der COVID-19-Pandemie im April 2020 ins Leben gerufen wurde. Die Videos entstehen in Zusammenarbeit mit dem Literaturklub Köln, dem Insert Female Artist Festival und dem Kunts e.V.

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TRANSIT Vorübergehende Literatur am Ebertplatz

>>> Im neuen Jahr werden für fünf Wochen kurze literarische Texte in großer LED-Laufschrift auf dem Ebertplatz gezeigt. Die Frist für die Einreichung der Texte endet am 10. Januar 2021.

>>> TRANSIT ist ein Projekt von Unser Ebertplatz und Veranstalter*innen der Kölner Literaturszene, zusammen mit ausgewählten Autor*innen. Das Projekt wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

>>> Nachfolgend findest Du Informationen zu „Hintergrund & Projektidee, „Text & Teilnahme“, „Frist & Formalia“, „Jury, Verfahren, Honorar“ und „Kontakt“.

>>> Alle Infos findest Du auch in diesem PDF mit Ausschreibungstext.

Im Herbst und Winter 2020/2021 ist vieles anders. Der öffentliche Raum leert sich, Kulturveranstaltungen fallen weg oder verschieben sich in digitale Räume und auch der Kölner Ebertplatz kann nicht wie sonst belebt werden. Als Reaktion auf diesen notwendigen Rückzug in privat&digital und zugleich als proaktive Maßnahme, Kunst und Kultur weiterhin öffentlich wirksam zu machen, disponiert das Team der Zwischennutzung (www.unser-ebertplatz.koeln) um:

Auf Einladung der Stadt ist in diesem Winter eine Literatur-Installation in Großformat geplant. Über 35 Tage hinweg werden kurze literarische Texte auf einem über 50 Meter langem LED-Laufband rund um den Ebertplatz lesbar gemacht. Auswahl der Texte und Kuration liegen bei Kölner Literaturveranstalter*innen. Während derzeit klassische Literaturformate in geschlossenen Räumen ausfallen müssen, ermöglichen öffentliche (Transit-)Orte wie der Ebertplatz trotz Pandemiebeschränkungen einen neuen Zugang zu gegenwärtiger Literatur.

Als zentraler Knotenpunkt verbindet der Ebertplatz Eigelstein und Agnesviertel, ist Treffpunkt verschiedener Communities und der Nachbarschaft, beherbergt Ladenlokale wie das “African Drum”, einen Copyshop und vier freie Kunsträume. Er ist für viele Anwohner*innen Anlaufpunkt und für noch mehr Menschen täglicher Weg. Er ist ein urbaner Raum, städtebauliche Vision im Wandel, öffentlicher Ort für Experimente der Stadtentwicklung durch Teilhabe und Mitgestaltung. Ein Platz, der sich durch soziale Diversität, Koexistenz, Stigmatisierung, Kunst und Kultur und natürlich durch seine spezielle bauliche Geschichte und Gestalt im Stil des Brutalismus der 60/70er Jahre auszeichnet.

Mit dem Projekt erfahren Passant*innen im Vorbei- und Vorübergehen eine völlig neuartige Begegnung mit Literatur. So lädt das Band zum Mitlesen, An- und Innehalten ein. Die Texte selbst stellen dabei entweder einen Bezug zum Ebertplatz in seiner Besonderheit her oder beschäftigen sich mit der aktuellen Zeit, die neu für uns alle ist. Der ein oder andere Text mag dabei auch eine Brücke zwischen den beiden Thematiken schlagen. Durch das große LED-Band und die Ausstrahlung über sich wiederholende Schleifen sind die Texte komplett individuell und zugleich komplett öffentlich zugänglich. Der Ebertplatz kann und will so auch in einer begegnungsarmen Zeit Menschen aller Altersgruppen ansprechen. Der Platz ist da, die Frage ist nur, was er uns sagt.

Text & Teilnahme
Eingeladen zur Bewerbung sind Autor*innen und Übersetzer*innen aller literarischen Genres, auch aus dem Bereich der Kinder- und Jugendliteratur. Dabei gilt Folgendes:

  • max. 2 Texte pro Autor*in
  • max. 600 Zeichen je Text
  • alle Sprachen sind möglich (bei Texten, die nicht auf Deutsch oder Englisch verfasst sind, bitte englische oder und deutsche Übersetzung mitschicken)
  • Aktualität (aber nicht zwingend neu bzw. unveröffentlicht)
  • thematischer Bezug zum Ebertplatz und/oder zur gesellschaftlichen Gegenwart erwünscht (mögl. Bezugspunkte ergeben sich aus der obigen Darstellung des Ebertplatzes)
  • die Autor*innen müssen die Urheber- und Nutzungsrechte an den eingesandten Texten besitzen. Bei bereits veröffentlichten Texten bitte formlose Genehmigung des Verlags mitschicken!
  • Ausgeschlossen von einer Bewerbung sind Strukturen und Personen, die im Rahmen des Projektes an der Organisation und Auswahl beteiligt sind.

Frist & Formalia
Für die Texteinreichung(en) bitte eine Mail mit dem Betreff: TRANSIT + Titel des Textes bis zum 10.01.2021 an literatur@unser-ebertplatz.koeln schicken. Die Mail selbst bitte wie folgt aufbauen (fett markierte Punkte sind Pflichtangaben):

  • Name, Vorname
  • Anschrift: PLZ / Ort, Straße / Nr., E-Mail / Telefon
  • Kurzbiografie & Internetpräsenz, max. 300 Zeichen inkl. Leerzeichen (Eine kurze biographische Notiz in der dritten Person. Sollte Dein Text veröffentlicht werden, wird diese Notiz auf einer Übersichtstafel mit allen Autor*innen angezeigt und für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet. Auf Wunsch kann der LED-Text anonym veröffentlicht werden.)
  • Mögliche Zusatzinformationen / Anmerkungen zum Info-Text; max. 500 Zeichen (z.B. sofern es ein Auszug aus einem längeren Text oder Gedichtzyklus ist, Entstehungskontext des Textes, Bezugnahme zum Ebertplatz o.Ä.)
  • Folgende Sätze am Ende der Mail einfügen: “Hiermit bestätige ich, dass ich die Nutzungsrechte an den beigefügten Texten besitze” und “Hiermit bestätige ich, dass ich mit einer Veröffentlichung meiner Texte auf einer Webseite und in den sozialen Medien einverstanden bin”

Anhang:

Einziger Anhang ist der Einreichungstext (ggf. 2 Texte in einem Anhang, ggf. mit Übersetzung ins Deutsche/Englische) als pdf und anonym, d.h. Deinen Namen innerhalb der Datei unbedingt weglassen! pdf bitte so benennen: TRANSIT_Titel Deines Textes Größe: max. 5MB

Jury, Verfahren, Honorar

Zusammen mit dem Kulturamt und dem Literaturhaus Köln kuratiert eine Jury bestehend aus Mitgliedern der Lesereihen Land In Sicht und Literaturklub, des Literaturmagazins KLiteratur, dem Festival Insert Female Artist und dem Veranstaltungsformat HEIMSPIEL sowie Brunnen e.V. und freien Akteur*innen das Programm. Die Auswahl der Texte erfolgt nach einem anonymisierten Verfahren und auf Grundlage der fristgerecht eingesandten Texte. Die ausgewählten 30 Autor*innen/Übersetzer*innen erhalten ein pauschales Honorar von je 200 €.

Kontakt bei Rückfragen
literatur@unser-ebertplatz.koeln